Reise blog von Travellerspoint

Vietnam Part 2

Da lat - Nha Trang - Hoi An - Hue - Hanoi

sunny 35 °C

Die Busfahrt von Da lat nach Nha Trang war dann ein bisschen besser. Wir hatten immer noch einen Minibus, jedoch war dieser nicht mehr so überfüllt, plus in weiser Voraussicht habe ich mir einen Einzelsitz geschnappt, wo ich meine Beine ausstrecken konnte... :) Die Aussicht aus dem Bus war phenomenal, die Berge und Flüsse rundherum waren herrlich zum anschauen.
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Nha Trang, hmm, könnte genauso gut eine Strand/Party Stadt in Europa oder sonst wo sein. Ausser am Strand liegen und PArty machen, gibts dort nicht so viel zu tun... Da ich jedoch mit einer Kollegin von der Uni (Tiwala :D ) dort abgemacht habe, bin ich drei Nächte geblieben. Wir waren am Strand, haben den einzigen Tempel der Stadt angeschaut (wir sind sogar mit dem öffentlichen Bus dorthin, mit umsteigen und so... :) Bin stolz auf uns! :) ) und haben einen Schnorkeltrip unternommen. Das Lunchbuffet war phantastisch, ein riesiger Tisch wurde mit vielen kleinen Köstlichkeiten vollgestellt, sodass einem das Wasser im Mund zusammen lief. :) Ich habe den besten Früchteshake dort entdeckt und jeden Tag mindestens 2 davon getrunken (Mango, Ananas, Passionfruit und Orangen Saft). Aber auch Spare-ribs hab ich endlich mal wieder gehabt, yammy... :)
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Nach 3 trinkreichen Tagen ging es dann mit dem Nachtbus weiter nach Hoi An (12h), wir hatten jeweils einen Sitz, der fast waagerecht heruntergeklappt werden konnte. Jedoch wurden die Sitze für asiatische Personen gebaut, sodass ich meine Beine nicht strecken konnte, war suuuper angenehm... Na ja, mit dem konnte ich noch umgehen, aber ich könnte schwören, unser Fahrer war selbstmord gefährdet, es war eine HORRORfahrt. Die Strassen waren recht "bumpy", er hupte ununterbrochen, ich sah Autoscheinwerfer auf uns zurasen und zu dem allem fand der Fahrer es lustig das Innenlicht immer mal wieder einzuschalten und die Musik laufen zu lassen, jupii... So kam ich ziemlich müde (konnte nur ca. 2 - 3 Stunden schlafen) in Hoi An an, da es jedoch 8 Uhr morgens war, konnten wir natürlich noch nicht einchecken, sondern durfen 5 Stunden am Pool warten, ist ja klar...
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Hoi An ist jedoch ein "härziges" kleines Dörfchen mit gelb-orangen Häusern, engen Gassen, unzähligen farbigen Laternen und vielen kleinen Restaurants und Bars, einfach charmant. Wir haben uns Velos gemietet und haben die Stadt uskundschaftet, sind zum Schneider gegangen (Anzug, Kleidchen (ja, ich und Kleidchen) und Bluse) und habens uns gut gehen lassen. Auch der Strand war nicht so weit weg, sodass wir eine Velotour dorthin unternommen haben um uns den Sonnenuntergang mit einer guten Flasche Wein anzuschauen... :) Am letzten Tag habe ich sogar einen Roller gemietet (hier braucht man keinen Führerschein dazu) und mir die ein bisschen weiterweg liegenden Strände angeschaut.
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Nach 3 Nächten hier, war ich jedoch bereit weiterzugehen, zumal Hannah (die Schottin) bereits in Hue war und mir das 2. Bett im Hotelzimmer angeboten hatte. :) Da viele mir begeistert von ihren Easy Rider Touren erzählten, dachte ich mir, dass ich auch mal so was ausprobieren sollte. So bin ich die Strecke Hoi An - Hue nicht mit dem Bus, sondern hinten auf einem "Töff" gefahren. Das war ein super Tag. Mein Rucksack hintendraufgebunden, Kamera um den Hals und ein privater Fahrer. Wir haben verschiedene Stopps eingelegt, so konnte ich die Marple Mountains erkundigen (Treppen rauf und runter die ganze Zeit, aber super Aussicht und Sehenswürdigkeiten), in den Elephants Springs baden (nur Einheimische und ich) und ein munziges Fischerdörfchen besuchen. Wir fuhren über einen Pass der einfach eine traumhafte Aussicht bot und oben angekommen wurde ich von einer vietnamesischen Familie zum Lunch eingeladen (die waren so herzlich und süss). Über den ganzen Tag stoppten wir an verschiedenen Fotostellen und hatten interessante Diskussionen über das Land und die Leute. Alles in allem ein hammer Tag. :)
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Hue wiederum war eine grosse Stadt mit viel Verkehr und wenig Charm. Nicht wirklich motiviert und immer noch müde nach einer längeren Nacht partying, haben wir es dann auch eher gemütlich genommen und sind einfach nur "rumgehängt". Wir waren in einem vegetarischen Restaurant Mittagessen, was nicht gerade mein Ding war (aber sie haben viele Gerichte, die wie Fleisch schmeckten, da scheinbar die Mönche manchmal vegetarisch essen müssen und es ihnen so leichter fällt). Am nächsten Tag hab ich dann noch die forbidden City angeschaut, die zwar nicht schlecht war, jedoch auch nicht als Highlight in Erinnerung bleiben wird, bevors mit dem Nachtbus nach Hanoi ging.
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Nach meiner ersten Erfahrung mit einem Nachtbus war ich nicht so begeistert wieder in einen einzusteigen. Die Sitze waren schmaler, jedoch länger, sodass ich meine Beine strecken konnte und die Fahrt, obwohl es immer noch "bumpy" war, nicht mehr ganz so schlimm (ich konnte ganze 6 Stunden von 14 Stunden schlafen, wenn auch nicht am Stück)... Was es jedoch noch zu sagen gibt: Obwohl die Vietnamesen meistens recht schüchtern sind, kann man dies bei ihren Toilettenbreaks nicht sehen. So stoppten wir einigemale am Rande der Autobahn und sowohl Männer als auch Frauen hatten keine Mühe neben/hinter dem Bus ihr Geschäft zu verrichten...

Eingestellt von Bisoulein 03:51 Archiviert in Vietnam

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