Reise blog von Travellerspoint

Cambodia

Siem Reap - Phnom Penh - Sihanoukville

sunny 33 °C

Wie mein Glück es will, hatte mein Flug von Darwin nach Singapur 2 Stunden Verspätung. So kam ich erst um ca. 23 Uhr in Singapur an und musste noch zu meinem Hotel. Ich hatte extra die Busroute rausgesucht, ein Einheimischer sagte mir, ich könnte beim Buschaffeur bezahlen, was dieser jedoch nicht sagte, war dass man es genau haben mussste. Dies hatte ich natürlich nicht, wodurch ich 2 Busse verpasste, bevor ich endlich mein Kelingeld beisammen hatte. Nach 45 Minuten Busfahrt (das meiste natürlich im stehen) war ich endlich beim Hotel und konnte kurz schlafen, bevor ich am morgen um halb sieben wieder Richtung Flughafen musste. :)

Eine kurze Zwischenbemerkung bezüglich den Zigaretten (ja, ich weiss, die sind schlecht für mich usw.) Ich habe am Zürcher Flughafen eine Stange gekauft für 49.- Franken (ganz ok), leider musste ich diese in Australien verzollen für zusätzliche 80 Dollar (wtf), aber sie waren immer noch billiger als die Zigaretten dort. So musste ich einmal im nirgendwo 27 Dollar bezahlen für EIN Päckchen (25 Zigaretten)!!!! Hab gedacht ich seh nicht richtig, leider gab ich meine Kreditkarte schon ab... In der Zivilisation kosten sie aber auch noch etwa 18 Dollar. Als ich dann im Duty Free in Singapur war, hab ich noch 23 Singapur Dollar für eine Stange bezahlt (18 Franken), also die Preise unterscheiden sich recht...

Der Flug nach Siem Reap verlief ereignislos. Ich bekam relativ schnell mein Visum und war draussen. Öffentliche Verkehrsmittel gab es natürlich keine, weshalb ich mit einem Roller zu meinem Guesthouse gefahren wurde. :) (Ja, Rucksack zwischen den Beinen des Fahrers und ich hinten drauf, natürlich ohne Helm.) Das erste was mir auffiel war die Hitze. Obwohl es "nur" ca. 32 Grad war, schwitzte ich schon recht, da die Luftfeuchtigkeit relativ hoch ist... So habe ich mich zuerst mal in meinem Zimmer verkrochen, mit der Klimaanlage auf 22 Grad und wollte gar nicht mehr raus. :) Gegen Abend erkundete ich dann noch das Dorf, ass mein erstes Khmer Curry (war super fein! :) ) und ging früh schlafen.
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Am nächsten Tag wurde ausgeschlafen (das erste Mal seit Perth) und die Kühle im Zimmer genossen bevor ich mich wieder Richtung Dorf machte und gegen Abend für den Sonnenuntergang nach Angkor Wat. Leider brachte mich mein Tuk Tuk Fahrer ans falsche Ort, sodass ich nicht den Sonnenuntergang sehen konnte, sondern einfach Angkor Wat ansah... Na ja, war nicht so schlimm. :)

Am Morgen resp. in der Nacht ging es dann um halb 5 Uhr (ja morgens!) wieder los um den Sonnenaufgang zu sehen. Leider regnete es, sodass wir lediglich einen grau verhangenen Himmel gesehen haben, der immer heller wurde. Ich war jedoch nicht die einzige, die trotzdem so verrückt war und um diese Zeit schon dort war, so hat sich eine beachtliche Menschenmenge um den Tümpel versammelt. :)
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Nach dem "Sonnenaufgang" hat mich mein Tuk Tuk Fahrer zu verschiedenen Angkor Anlagen gefahren, welche ich erkunden und erklettern konnte. ich war schon um 8 Uhr durchgeschwitzt und besser wurde es auch nicht. Nachdem ich die grossen, wichtigen Anlagen gesehen und auch keine Energy mehr hatte, ging es dann um ca. 16 Uhr wieder zurück zum Hotel.

Am nächsten Tag ging es dann bereits weiter nach Phnom Penh. So fuhr ich ca. 7 Stunden Bus mit nur Einheimischen. Es gab 2 Toilettenstopps mit stehtoiletten und mein Sitznachbar war so fasziniert mit mir, dass er gleich mit 2 verschiedenen Handys ein Foto von mir machte (Englisch konnte er jedoch nicht...). :)

Phnom Penh war wieder etwas völlig anderes, eine grössere Stadt mit Einkaufszentren und Märkten. Ich lernte 3 Deutsche und eine Belgerin kennen mit denen dann die Stadt erkundete. Leider waren sie Frühaufsteher, sodass auch ich um 8 Uhr spätestens aus dem Hostel war... :) Das eindrücklichste war die ehemalige Schule, die während dem Khmer Rouge zu einem Gefängnis und Folterkammer umgewandelt wurde. Mit den Bildern von dieser Zeit und den Tagebüchern, wurde einem richtig mulmig. Es ist schwer zu verstehen, wie Menschen zu so was fähig sind.
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Nach 3 Tagen in Phnom Penh ging es weiter nach Sihanoukville um ein bisschen am Strand auszuruhen. Dort habe ich ein Roller gemietet (ist zwar illegal, aber die Rezeptionistin meinte, ich soll den Polizisten einfach 1-2 Dollar in die Hand drücken, falls sie mich anhalten) und bin die Strände abgefahren. Am Abend habe ich eine Französin kennengelernt mit der ich beide Abende "znacht" gegessen habe und die ich in Singapur wiedersehen werde. :) Am nächsten Tag gings auf eine Bootstour. Wie mein Glück es wollte, regnete es am Anfang ebenfalls. Nach einer halben Stunde stoppte es jedoch, sodass wir trotzdem einen super Tag hatten. Wir gingen schnorcheln und stoppten bei einer Insel, wo wir 3 Stunden an Strand verbringen konnten. Es war himmlisch, leider hatte es auch "Sandflies", sodass ich 39 Moskitos und Sandflies bites am Abend hatte (39 nur an den Beinen, noch etwa 20 am Oberkörper)! Die juckten die ganze Zeit, ich bin fast gestorben...
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Fazit: Ich hatte eine phantastische Zeit in Cambodia, lernte mich mit "Stehtoiletten" zu begnügen, essen war super, und habe etliche moskito und "sandflies"bites...

Eingestellt von Bisoulein 20:59 Archiviert in Kambodscha

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