Reise blog von Travellerspoint

Laos

Luang Prabang - Nong Khiaw - Muang Ngoi Neua - Vang Vieng - Vientiane

semi-overcast 30 °C

Nach etwas mehr als einer Stunde Flug (statt 30h Busfahrt, bin ich froh…) landete ich in Luang Prabang. Hab eine weitere Schottin am Flughafen kennen gelernt (irgendwie zieh ich die an… :) ), mit der ich dann das Taxi und schlussendlich auch das Hotel teilte.

Luang Prabang war super, nach dem ewigen Chaos und Lärm von Hanoi, war es eine schöne Abwechslung mal Ruhe zu haben. Man konnte ohne Angst zu haben die Strasse überqueren, auf dem Bürgersteig laufen, hörte kein Hupen, einfach friedlich. Wir haben uns sofort in die Stadt verliebt. Daher blieben wir schlussendlich eine ganze Woche in Luang Prabang, statt nur ein paar Tage. :) Und haben noch eine weitere Schottin akquiriert... :)
Laos___Thailand_023.jpgLaos___Thailand_026.jpgLaos___Thailand_036.jpgLaos___Thailand_007.jpgLaos___Thailand_062.jpg
Wir haben verschiedene Tempel angeschaut und einen Ausflug zum Wasserfall gemacht (mit Bärenreservoir, die waren so witzig :) ), nur der Aufstieg war ein bisschen beschwerlich, vorallem in Flipflops... Wir sind Elefanten geritten (und durften sie auch waschen) kombiniert mit einem weiteren Wasserfallbesuch und haben einfach die Stadt genossen. :)
Laos___Thailand_099.jpgLaos___Thailand_110.jpgLaos___Thailand_122.jpgLaos___Thailand_235.jpgLaos___Thailand_217.jpg
Das eindrücklichste war jedoch der Besuch im UXO-Center. Wir lernten dort, dass Laos das meist bombadierte Land auf der Welt ist und viele Bomben immer noch unexplodiert vergraben sind. Sie haben jährlich immer noch viele Bombenopfer und versuchen die Bevölkerung aufzuklären und die Bomben ausfindig zu machen.
Laos___Thailand_050.jpg
Am Abend hat es uns dann meistens in die Utopia Bar gezogen um 23:30 Uhr macht dort jedoch alles zu, sodass man nur noch in die Bowling-Alley gehen kann… Ja, genau, after party ist bowling… Wir haben es am Anfang auch ein bisschen komisch gefunden, vorallem dass man gleich eine ganze Flasche Whisky kaufen muss, da es keine einzelnen Drinks gibt, aber für 8.30 Franken kann man ja eigentlich nichts gross sagen… :)

Nach einer Woche die Seele baumeln lassen, ging es für mich weiter in den Norden. 4-5 Stunden in einem Minibus ohne Klimaanlage (hab extra mit bezahlt, aber war leider kaputt, typisch…) über holprige Strassen ging es hoch nach Nong Khiaw. Ein „munziges“ Dorf mit einer Hauptstrasse und ein paar Geschäften und Restaurants, ansonsten gab es dort nicht so viel. Aber die Landschaft war dafür umso schöner. Mitten in Karstbergen an einem Fluss mit viel Regenwald rundum. :) Hab dort einen Ausflug mit einer weiteren Schottin (weiss immer noch nicht, warum ich denen immer begegne :) ) zu 2 Höhlen gemacht, wo sich die Bevölkerung während dem Krieg versteckt hat. War noch kuul und sonst sind wir einfach ein bisschen durch die Gegend spaziert.
Laos___Thailand_295.jpgLaos___Thailand_298.jpgLaos___Thailand_299.jpgLaos___Thailand_319.jpg
Nach 2 Tagen dort ging ich dann aber schon wieder weiter mit dem Slowboat nach Muang Ngoi Neua (kann ich immer noch nicht aussprechen), nein, Strasse gab es keine dorthin… Dementsprechend klein war auch das Dörfchen. Eine Strasse ca. 500 Meter lang. :) Die Landschaft war fantastisch, ich hatte mein eigenes Bungalow mit Hängematte auf der Veranda für ganze 3.5 Franken. :) Hab mich dann auch vorallem in der Hängematte aufgehalten und einfach den Ausblick genossen! :)
Laos___Thailand_395.jpgLaos___Thailand_393.jpg
Nach 2 Tagen wurde es mir jedoch dann ein bisschen langweilig, sodass ich mich wieder Richtung Luang Prabang bewegt hab und von dort weiter nach Vang Vieng bin. Hab mich riesig darauf gefreut, da ich schon viel gehört hab, jedoch regnete es 2 volle Tage, sodass ich ausser den Restaurants nicht viel mitbekommen hab. :) In diesen wurde den ganzen Tag Friends laufen gelassen, was ein bisschen ein komisches Bild war. Na ja, bis jetzt hatte ich ja immer Glück mit dem Wetter, daher darf ich nicht allzuviel sagen.

Da man als Schweizer ein 2 Wochen gratis Visa bekommt, musste ich mich jedoch langsam beeilen und so bin ich weitergefahren nach Vientiane, hab mir die Stadt in einem halben Tag kurz angeschaut bevor es schon wieder weiter ging mit dem Flugzeug nach Bangkok.
Laos___Thailand_416.jpgLaos___Thailand_426.jpg
Fazit: Hatte 2 super kuule Wochen in Laos, mega schönes Land mit eindrücklicher Landschaft, ruhig und herzlich! Habs sehr genossen!

Eingestellt von Bisoulein 08:06 Archiviert in Laos Kommentare (0)

Vietnam Part 3

Hanoi - Halong Bay - Sapa - Hanoi

sunny 35 °C

Morgens um 8 Uhr in Hanoi angekommen, haben wir uns auf den Weg in unser Hostel gemacht. Natürlich konnten wir erst um 13:00 Uhr einchecken, sodass wir nach einer Dusche und dem Frühstück die Stadt erkundigten. Markt, alter Stadtteil, altes Gefängnis, Kathedrale, Pagoda und einen Spaziergang um den kleinen See, wir waren recht effizient! :) Hanoi ist eine grosse Stadt, mit breiten Strassen, viel Verkehr (eeewiges Gehupe), viel Lärm und vielen kleinen Geschäften. Es geht recht chaotisch zu und her, aber trotzdem hat die Stadt viel Charme. Vorallem im alten Stadtteil, wo die viele kleine, enge Strassen sind, Leute auf dem Trottoir kochen oder einfach alles andere hinstellen (laufen kann man auf jedenfall dort nicht), konnte man sich stundenlang in den kleinen Läden aufhalten oder einfach nur den Leuten zuschauen. :) So hab ich auch meinen zweiten Tag, nach ergiebigem Ausschlafen, vorallem mit gemütlichem herumschlendern verbracht. :) (PS: Hab sogar einen Bata Schuh Laden entdeckt! :) )
Hue_-_Hanoi_090.jpgHue_-_Hanoi_094.jpg
Am 11. Juli gings dann auf die Halong Bay Tour. Nach einem eventvollen Start (eine Dame hat ein Drama im Bus gemacht, da ihr die Mitreisenden nicht gefallen haben und nach ewigen hin und her verliess sie dann endlich den Bus) hatten wir eine 4 -5 stündige Busfahrt vor uns mit etwas holprigen Strassen, bevors dann aufs Boot ging. Unser Boot war super, tolle Kabinen mit Klimaanlage, grosses Deck mit Liegestühlen und feines Essen. Leider waren wir nur 3 "Weisse", ich war mit 2 Deutschen Mädels unterwegs, und sonst nur vietnamesische Familien. Die waren ziemlich laut (hatten kleine Kinder) und unfreundlich, aber wir haben uns zu dritt amüsiert. :) und am Abend haben wir dann mit einem anderem Schiff zusammen geankert, sodass wir mit diesen (haben wir im Bus kennengelernt) einen lustigen Abend hatten (es wurde ganz viel Karaoke gesungen und das nicht mal betrunken...). Durch den Tag jedoch haben wir eine riesen Höhle angeschaut, sind Kajak gefahren (war super mit den Karstbergen rundherum) und haben einfach die Landschaft von unserem Liegestuhl aus genossen. :) Am Abend gingen wir noch kurz baden, durften vom Dach des Schiffs springen und einen hammer Sonnenuntergang erleben. :)
Hue_-_Hanoi_242.jpgHue_-_Hanoi_227.jpg
Tag 2 verbrachten wir dann auf der Monkey Island, unser Resort hatte einen eigenen Privatstrand und war recht gemütlich, wenn auch das Personal nicht immer so effizient war. :) Am Nachmittag konnten wir dann noch einen (Kletter-)Spaziergang zur anderen Inselseite unternehmen, wo auch Affen zu finden waren (Einer hatte einem Asiaten das Cap geklaut :) ). Die Aussicht von oben war fantastisch, jedoch war ich danach ready für ein erfrischendes Bad im Meer (hab mich ja eigentlich schon ans ständige schwitzen gewöhnt, aber bei diesem klettern war es schon ziemlich extrem...). :) Am Abend hat uns dann ein australisches Pärchen (das mit seinen 3 Kindern im Urlaub war) zu sich auf die Terasse eingeladen und mit uns gemütlich eins, zwei, drei getrunken (illegal, da sie noch ihre Duty Free Alkohol Flaschen dabei und immer in ihre Coladosen abgefüllt hatten, outside Alk war nicht erlaubt...). War ein lustiger Abend. :) Am nächsten Tag gings dann schon wieder zurück. Wir fuhren mit dem Schiff ein letztes Mal durch diese atemberaubenden Karstberge und hatten Lunch, bevors dann mit dem Bus wieder zurück nach Hanoi ging.
Hue_-_Hanoi_258.jpgHue_-_Hanoi_273.jpgHue_-_Hanoi_279.jpgHue_-_Hanoi_289.jpg
Beim buchen hab ich mir eingeredet, dass es doch super wär, gleich am selben Abend weiter nach Sapa zu reisen, da es ja nur ein Nachtzug wäre. Na ja, wir kamen wie meistens zu spät in Hanoi an, ich musste mit meinem ganzen Gepäch noch quer durch die Stadt laufen, da ich noch Hostel gewechselt hab, etwas zu Abendessen finden und dann weiter auf den Nachtzug, ohne Dusche natürlich und innerhalb von einer Stunde, juhui... :) Der Nachtzug war dann jedoch super, mit richtigen Betten, die sogar lang genug waren, konnte ich die ganze Nacht schlafen, bis wir um 5 Uhr morgens ankamen. Nach einer einstündigen Busfahrt kamen wir dann in Sapa an, wo es ein bisschen kühler war (zum Glück) und wir erst mal frühstückten, bevor es mit dem wandern los ging. :) Wir wurden von vielen Einheimischen Frauen begleitet, die in ihr Dorf zurück gingen, die Landschaft war einfach fantastisch, mit den vielen Reisterassen und Flüssen, einzig der Weg war zum Teil ein bisschen tricky, da es sehr schlammig war. :) Alles in allem jedoch ein super Tag, mit kuulen Leuten und einem erfrischenden Bad im Fluss. Einfach die einheimischen Frauen waren manchmal ein bisschen aufdringlich, da sie uns die ganze Zeit was verkaufen wollten und "nein" scheinbar nicht verstanden...
Hue_-_Hanoi_321.jpgHue_-_Hanoi_341.jpg
Übernachtet wurde bei einer Homestay Familie, war jedoch mehr ein Massenlager in der Scheune :), die uns auch sehr nett bewirtschaftet hatten. Am nächsten Tag ging es dann weiter die Hügel hinauf und runter mit mehr Schlamm zu verschiedenen Dörfern und einem Wasserfall, bevors auch schon wieder zurück nach Sapa und dann nach Hanoi ging. Wieder Nachtzug, wieder Ankunft um 5 Uhr morgens und wieder kein einchecken bis 13:00 Uhr.

So hab ich mir das Ho Chi Minh Mausoleum (mit Schloss und Tempel) und den Literatur Tempel angeschaut bevors dann zum Mittagessen in ein charmantes Restaurant ging, dass verschiedene Strassenessstände hatte. Um den Muskelkater vom wandern loszuwerden, gabs dann auch noch eine Massage. :)

Am nächsten Tag hiess es dann auch schon Abschied nehmen von Vietnam, da es weiter ging nach Laos (bin diesesmal jedoch geflogen, da es sonst eine 30 stündige Busfahrt gewesen wäre).

Fazit Vietnam: Super Land, hat mir extrem gut gefallen. Hab viele lustige und nette Leute kennen gelernt und viel erlebt. :)

Eingestellt von Bisoulein 05:12 Archiviert in Vietnam Kommentare (1)

Vietnam Part 2

Da lat - Nha Trang - Hoi An - Hue - Hanoi

sunny 35 °C

Die Busfahrt von Da lat nach Nha Trang war dann ein bisschen besser. Wir hatten immer noch einen Minibus, jedoch war dieser nicht mehr so überfüllt, plus in weiser Voraussicht habe ich mir einen Einzelsitz geschnappt, wo ich meine Beine ausstrecken konnte... :) Die Aussicht aus dem Bus war phenomenal, die Berge und Flüsse rundherum waren herrlich zum anschauen.
Dalat_to_Hue_010.jpg
Nha Trang, hmm, könnte genauso gut eine Strand/Party Stadt in Europa oder sonst wo sein. Ausser am Strand liegen und PArty machen, gibts dort nicht so viel zu tun... Da ich jedoch mit einer Kollegin von der Uni (Tiwala :D ) dort abgemacht habe, bin ich drei Nächte geblieben. Wir waren am Strand, haben den einzigen Tempel der Stadt angeschaut (wir sind sogar mit dem öffentlichen Bus dorthin, mit umsteigen und so... :) Bin stolz auf uns! :) ) und haben einen Schnorkeltrip unternommen. Das Lunchbuffet war phantastisch, ein riesiger Tisch wurde mit vielen kleinen Köstlichkeiten vollgestellt, sodass einem das Wasser im Mund zusammen lief. :) Ich habe den besten Früchteshake dort entdeckt und jeden Tag mindestens 2 davon getrunken (Mango, Ananas, Passionfruit und Orangen Saft). Aber auch Spare-ribs hab ich endlich mal wieder gehabt, yammy... :)
Dalat_to_Hue_014.jpgDalat_to_Hue_047.jpgDalat_to_Hue_035.jpgDalat_to_Hue_063.jpg
Nach 3 trinkreichen Tagen ging es dann mit dem Nachtbus weiter nach Hoi An (12h), wir hatten jeweils einen Sitz, der fast waagerecht heruntergeklappt werden konnte. Jedoch wurden die Sitze für asiatische Personen gebaut, sodass ich meine Beine nicht strecken konnte, war suuuper angenehm... Na ja, mit dem konnte ich noch umgehen, aber ich könnte schwören, unser Fahrer war selbstmord gefährdet, es war eine HORRORfahrt. Die Strassen waren recht "bumpy", er hupte ununterbrochen, ich sah Autoscheinwerfer auf uns zurasen und zu dem allem fand der Fahrer es lustig das Innenlicht immer mal wieder einzuschalten und die Musik laufen zu lassen, jupii... So kam ich ziemlich müde (konnte nur ca. 2 - 3 Stunden schlafen) in Hoi An an, da es jedoch 8 Uhr morgens war, konnten wir natürlich noch nicht einchecken, sondern durfen 5 Stunden am Pool warten, ist ja klar...
Dalat_to_Hue_073.jpg
Hoi An ist jedoch ein "härziges" kleines Dörfchen mit gelb-orangen Häusern, engen Gassen, unzähligen farbigen Laternen und vielen kleinen Restaurants und Bars, einfach charmant. Wir haben uns Velos gemietet und haben die Stadt uskundschaftet, sind zum Schneider gegangen (Anzug, Kleidchen (ja, ich und Kleidchen) und Bluse) und habens uns gut gehen lassen. Auch der Strand war nicht so weit weg, sodass wir eine Velotour dorthin unternommen haben um uns den Sonnenuntergang mit einer guten Flasche Wein anzuschauen... :) Am letzten Tag habe ich sogar einen Roller gemietet (hier braucht man keinen Führerschein dazu) und mir die ein bisschen weiterweg liegenden Strände angeschaut.
Dalat_to_Hue_076.jpgDalat_to_Hue_099.jpgDalat_to_Hue_113.jpg
Nach 3 Nächten hier, war ich jedoch bereit weiterzugehen, zumal Hannah (die Schottin) bereits in Hue war und mir das 2. Bett im Hotelzimmer angeboten hatte. :) Da viele mir begeistert von ihren Easy Rider Touren erzählten, dachte ich mir, dass ich auch mal so was ausprobieren sollte. So bin ich die Strecke Hoi An - Hue nicht mit dem Bus, sondern hinten auf einem "Töff" gefahren. Das war ein super Tag. Mein Rucksack hintendraufgebunden, Kamera um den Hals und ein privater Fahrer. Wir haben verschiedene Stopps eingelegt, so konnte ich die Marple Mountains erkundigen (Treppen rauf und runter die ganze Zeit, aber super Aussicht und Sehenswürdigkeiten), in den Elephants Springs baden (nur Einheimische und ich) und ein munziges Fischerdörfchen besuchen. Wir fuhren über einen Pass der einfach eine traumhafte Aussicht bot und oben angekommen wurde ich von einer vietnamesischen Familie zum Lunch eingeladen (die waren so herzlich und süss). Über den ganzen Tag stoppten wir an verschiedenen Fotostellen und hatten interessante Diskussionen über das Land und die Leute. Alles in allem ein hammer Tag. :)
Dalat_to_Hue_209.jpgDalat_to_Hue_246.jpgDalat_to_Hue_303.jpgDalat_to_Hue_339.jpgDalat_to_Hue_346.jpgDalat_to_Hue_401.jpgDalat_to_Hue_424.jpg
Hue wiederum war eine grosse Stadt mit viel Verkehr und wenig Charm. Nicht wirklich motiviert und immer noch müde nach einer längeren Nacht partying, haben wir es dann auch eher gemütlich genommen und sind einfach nur "rumgehängt". Wir waren in einem vegetarischen Restaurant Mittagessen, was nicht gerade mein Ding war (aber sie haben viele Gerichte, die wie Fleisch schmeckten, da scheinbar die Mönche manchmal vegetarisch essen müssen und es ihnen so leichter fällt). Am nächsten Tag hab ich dann noch die forbidden City angeschaut, die zwar nicht schlecht war, jedoch auch nicht als Highlight in Erinnerung bleiben wird, bevors mit dem Nachtbus nach Hanoi ging.
Hue_-_Hanoi_001.jpgHue_-_Hanoi_051.jpg
Nach meiner ersten Erfahrung mit einem Nachtbus war ich nicht so begeistert wieder in einen einzusteigen. Die Sitze waren schmaler, jedoch länger, sodass ich meine Beine strecken konnte und die Fahrt, obwohl es immer noch "bumpy" war, nicht mehr ganz so schlimm (ich konnte ganze 6 Stunden von 14 Stunden schlafen, wenn auch nicht am Stück)... Was es jedoch noch zu sagen gibt: Obwohl die Vietnamesen meistens recht schüchtern sind, kann man dies bei ihren Toilettenbreaks nicht sehen. So stoppten wir einigemale am Rande der Autobahn und sowohl Männer als auch Frauen hatten keine Mühe neben/hinter dem Bus ihr Geschäft zu verrichten...

Eingestellt von Bisoulein 03:51 Archiviert in Vietnam Kommentare (0)

Vietnam Part 1

Ho Chi Minh City - Mui Ne - Da lat

sunny 35 °C

Nach ein paar erholsamen Tagen am Meer von Cambodia gings weiter nach Vietnam. Visum erhalten und Bus gebucht, es konnte los gehen. 7:00 Uhr morgens fuhr mein Bus von Sihanoukville nach Phnom Phen, sodass ich dort umsteigen konnte in den nächsten Bus nach Ho Chi Minh City. Leider hatte dieser Bus 1 1/2 Stunden Verspätung, sodass wir erst um ca. 21:00 Uhr in Ho Chi Minh City ankamen und ich genau sogut einen Bus später hätte nehmen können... Tja, man kann nicht immer gewinnen... :)

Ho Chi Minh war völlig anders als die Städte in Cambodia, die Strassen waren breiter, der Verkehr noch verrückter, die Autohupen lauter, aber generell sauberer und weiterentwickelter. Im Stadtpark gab es Fitnessgeräte, die frei genutzt werden konnten, viele spielten Federball in ihrer Freizeit oder picknickten im Park.
Cambodia_1924.jpg
Ich war nur 3 Nächte dort, deshalb hab ich mir am ersten Tag gleich den Palast, die Kathedrale und das Warmuseum angeschaut. Dieses war wirklich eindrücklich. Auch wenn man bedenken muss, dass hier nur die vietnamesische Seite des Krieges gezeigt wird, wurde einem mulmig zumute. Die vielen Fotographien von Massakern, toten unschuldigen Kindern und den Zuständen von dieser Zeit waren herzergreifend. Vorallem aber von den Beschreibungen zu den Bildern wurde mir mulmig zumute. So stand unter einem Bild, dass eine ältere Frau mit 2 Kindern zeigte: "I asked the soldiers to hold their fire so I could that a picture of them first. Afterwards I turned around and walked away. I heard shots but didn't turn around again." Bei solchen Beschreibungen drehte sich mein Magen fast um.
Cambodia_1872.jpgCambodia_1877.jpgCambodia_1915.jpg
Am nächsten Tag ging es dann zu den Chu Chi Tunnels. Das ist ein Tunnelsystem, welches sich über mehrere Kilometer erstreckt und wo sich die Vietnamesen vor den Amerikanern im Krieg versteckten. Auch hier hat man die vietnamesische Seite zu Gesicht gekriegt. So wurden die Guerillakämpfer mit Medallien ausgezeichnet, als "American Killer War Hero". Dennoch war es eindrücklich zu sehen, wie diese unterhalb der Erde in munzigen Gängen gelebt und gegen die Amerikaner gekämpft hatten. Am Abend gab es dann zur Aufmunterung noch einen Besuch in einer Roof Top Bar um die Aussicht über die Stadt zu geniessen, bevor es am nächsten Tag bereits weiter ging.

Nach ca. 6 - 7 Stunden Busfahrt mit einem Schotten gegenüber, der noch seinen Rausch ausschlafen musste, bin ich dann in Mui Ne angekommen. Beim Check-in hiess es dann wie immer "passport please". Leider wurde mir in diesem Moment bewusst, dass dieser noch in Ho Chi Minh im Hostel lag... Nach einem halben Herzinfarkt und erfolglosen Telefonversuchen meinerseits, gelang es der Rezeptionistin (kam leider erst später, der Securityguard beim check in sprach kein Englisch), das Hostel in Ho Chi Minh zu erreichen, welche mir versprachen den Pass mit dem nächsten Bus hochzuschicken, sodass ich diesen zwei Tage später wieder in meinem Besitz hatte. Phuh.

Ansonsten war es in Mui Ne recht ruhig, wir haben den Strand besucht, welcher jedoch vorallem mit Resorts besetzt ist, sodass man einen Eingang zum Strand suchen muss. Haben einen Ausflug zu den Sanddünen gemacht, mit einem Stopp bei einem Wasserfall, einem Fischerdorf und Quadbiking (so much fun), bevor es dann schon wieder weiter ging nach Da lat.
Ho_chi_min.._Da_lat_117.jpgHo_chi_min.._Da_lat_140.jpg
Bis jetzt hatte ich immer normale Reisecars, mit jeweils 2 Sitzen nebeneinander, auf dieser Strecke jedoch hatten wir das Glück einen Minibus zu kriegen. Das Gepäck hatte nicht wirklich Platz, der Bus war überfüllt und die ausklappbaren Stühle alle ausgeklappt. Ich meinerseits hatte das Glück neben einer Frau mit ihrem Kleinkind zu sitzen, die immer wieder eingeschlafen ist und sich somit auf meiner Schulter eingenistet hat... Juhui, lustige 5 Stunden... Jedoch haben wir auf dieser Fahrt auch eine Schottin und eine Israelin kennen gelernt mit welchen wir ein Hotel teilten und auch die nächsten 1 - 2 Wochen verbrachten. :)

Da lat liegt im vietnamesischen Hochland, die Landschaft war einfach atemberaubend mit Wäldern, Bergen und Flüssen. Die Temperaturen zum Glück ein bisschen kühler, sodass wir am Abend sogar lange Hosen und einen Schal anziehen konnten. :) Das Highlight von Da lat war jedoch das Canyoning. Wir sind einen Tag lang von Felsen gesprungen, haben uns über Wasserfällen abgeseilt und sind "Flussrutschen" runtergerutscht. :)
Ho_chi_min.._Da_lat_249.jpg
Ich hatte dann am Abend noch das Vergnügen mit einem Schweden zusammen einem Amerikaner zu erklären, dass "Sweden" und "Switzerland" nicht ein Land seien. Sein Argument für die Verwechslung machte es nicht besser, denn laut ihm liegen ja beide Länder nah beieinander und sind nordeuropäische Länder... NEIN, nicht wirklich... Na ja, als dann noch die Erkärung kam, für ihn seien die Alpen halt in Nordeuropa, da ja Alpen gleich kalt ist, haben wir uns gedacht, wir lassen die Diskussion lieber... :D

Eingestellt von Bisoulein 06:08 Archiviert in Vietnam Kommentare (0)

Cambodia

Siem Reap - Phnom Penh - Sihanoukville

sunny 33 °C

Wie mein Glück es will, hatte mein Flug von Darwin nach Singapur 2 Stunden Verspätung. So kam ich erst um ca. 23 Uhr in Singapur an und musste noch zu meinem Hotel. Ich hatte extra die Busroute rausgesucht, ein Einheimischer sagte mir, ich könnte beim Buschaffeur bezahlen, was dieser jedoch nicht sagte, war dass man es genau haben mussste. Dies hatte ich natürlich nicht, wodurch ich 2 Busse verpasste, bevor ich endlich mein Kelingeld beisammen hatte. Nach 45 Minuten Busfahrt (das meiste natürlich im stehen) war ich endlich beim Hotel und konnte kurz schlafen, bevor ich am morgen um halb sieben wieder Richtung Flughafen musste. :)

Eine kurze Zwischenbemerkung bezüglich den Zigaretten (ja, ich weiss, die sind schlecht für mich usw.) Ich habe am Zürcher Flughafen eine Stange gekauft für 49.- Franken (ganz ok), leider musste ich diese in Australien verzollen für zusätzliche 80 Dollar (wtf), aber sie waren immer noch billiger als die Zigaretten dort. So musste ich einmal im nirgendwo 27 Dollar bezahlen für EIN Päckchen (25 Zigaretten)!!!! Hab gedacht ich seh nicht richtig, leider gab ich meine Kreditkarte schon ab... In der Zivilisation kosten sie aber auch noch etwa 18 Dollar. Als ich dann im Duty Free in Singapur war, hab ich noch 23 Singapur Dollar für eine Stange bezahlt (18 Franken), also die Preise unterscheiden sich recht...

Der Flug nach Siem Reap verlief ereignislos. Ich bekam relativ schnell mein Visum und war draussen. Öffentliche Verkehrsmittel gab es natürlich keine, weshalb ich mit einem Roller zu meinem Guesthouse gefahren wurde. :) (Ja, Rucksack zwischen den Beinen des Fahrers und ich hinten drauf, natürlich ohne Helm.) Das erste was mir auffiel war die Hitze. Obwohl es "nur" ca. 32 Grad war, schwitzte ich schon recht, da die Luftfeuchtigkeit relativ hoch ist... So habe ich mich zuerst mal in meinem Zimmer verkrochen, mit der Klimaanlage auf 22 Grad und wollte gar nicht mehr raus. :) Gegen Abend erkundete ich dann noch das Dorf, ass mein erstes Khmer Curry (war super fein! :) ) und ging früh schlafen.
Cambodia_1251.jpgCambodia_1256.jpg
Am nächsten Tag wurde ausgeschlafen (das erste Mal seit Perth) und die Kühle im Zimmer genossen bevor ich mich wieder Richtung Dorf machte und gegen Abend für den Sonnenuntergang nach Angkor Wat. Leider brachte mich mein Tuk Tuk Fahrer ans falsche Ort, sodass ich nicht den Sonnenuntergang sehen konnte, sondern einfach Angkor Wat ansah... Na ja, war nicht so schlimm. :)

Am Morgen resp. in der Nacht ging es dann um halb 5 Uhr (ja morgens!) wieder los um den Sonnenaufgang zu sehen. Leider regnete es, sodass wir lediglich einen grau verhangenen Himmel gesehen haben, der immer heller wurde. Ich war jedoch nicht die einzige, die trotzdem so verrückt war und um diese Zeit schon dort war, so hat sich eine beachtliche Menschenmenge um den Tümpel versammelt. :)
Cambodia_1378.jpgCambodia_1647.jpg
Nach dem "Sonnenaufgang" hat mich mein Tuk Tuk Fahrer zu verschiedenen Angkor Anlagen gefahren, welche ich erkunden und erklettern konnte. ich war schon um 8 Uhr durchgeschwitzt und besser wurde es auch nicht. Nachdem ich die grossen, wichtigen Anlagen gesehen und auch keine Energy mehr hatte, ging es dann um ca. 16 Uhr wieder zurück zum Hotel.

Am nächsten Tag ging es dann bereits weiter nach Phnom Penh. So fuhr ich ca. 7 Stunden Bus mit nur Einheimischen. Es gab 2 Toilettenstopps mit stehtoiletten und mein Sitznachbar war so fasziniert mit mir, dass er gleich mit 2 verschiedenen Handys ein Foto von mir machte (Englisch konnte er jedoch nicht...). :)

Phnom Penh war wieder etwas völlig anderes, eine grössere Stadt mit Einkaufszentren und Märkten. Ich lernte 3 Deutsche und eine Belgerin kennen mit denen dann die Stadt erkundete. Leider waren sie Frühaufsteher, sodass auch ich um 8 Uhr spätestens aus dem Hostel war... :) Das eindrücklichste war die ehemalige Schule, die während dem Khmer Rouge zu einem Gefängnis und Folterkammer umgewandelt wurde. Mit den Bildern von dieser Zeit und den Tagebüchern, wurde einem richtig mulmig. Es ist schwer zu verstehen, wie Menschen zu so was fähig sind.
Cambodia_1763.jpgCambodia_1867.jpg
Nach 3 Tagen in Phnom Penh ging es weiter nach Sihanoukville um ein bisschen am Strand auszuruhen. Dort habe ich ein Roller gemietet (ist zwar illegal, aber die Rezeptionistin meinte, ich soll den Polizisten einfach 1-2 Dollar in die Hand drücken, falls sie mich anhalten) und bin die Strände abgefahren. Am Abend habe ich eine Französin kennengelernt mit der ich beide Abende "znacht" gegessen habe und die ich in Singapur wiedersehen werde. :) Am nächsten Tag gings auf eine Bootstour. Wie mein Glück es wollte, regnete es am Anfang ebenfalls. Nach einer halben Stunde stoppte es jedoch, sodass wir trotzdem einen super Tag hatten. Wir gingen schnorcheln und stoppten bei einer Insel, wo wir 3 Stunden an Strand verbringen konnten. Es war himmlisch, leider hatte es auch "Sandflies", sodass ich 39 Moskitos und Sandflies bites am Abend hatte (39 nur an den Beinen, noch etwa 20 am Oberkörper)! Die juckten die ganze Zeit, ich bin fast gestorben...
Cambodia_1786.jpgCambodia_1844.jpgCambodia_1865.jpg
Fazit: Ich hatte eine phantastische Zeit in Cambodia, lernte mich mit "Stehtoiletten" zu begnügen, essen war super, und habe etliche moskito und "sandflies"bites...

Eingestellt von Bisoulein 20:59 Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

(Einträge 1 - 5 von 8) Seite [1] 2 »